Urban Art – Beijing meets Cologne 2017

Eintragen am

Das Projekt

Im Rahmen des 30-jährigen Städtepartnerschaftsjubiläums
Peking – Köln am 14. September und 45 Jahre diplomatische
Beziehungen Deutschland - China veranstaltet die Gesellschaft der Chinafreunde e.V. , Städtepartnerschaft Köln – Peking zusammen mit dem Kölner Graffiti- und Jugendkunstprojekt Mittwochs Maler des SKM Köln das Projekt „Urban Art Beijing meets Cologne 2017“.
Dazu werden die chinesischen Urban Art Künstler AND C, SMER,
SEVEN, und BIKE von der ABS Crew Beijing nach Köln eingeladen, um die Besonderheiten der chinesischen Graffitikunst zu präsentieren, sich mit Kölner Urban Art Künstlern zu vernetzen und die Bedeutung dieser Kunstrichtung für den öffentlichen Raum sichtbar zu machen.

Die entstandenen Werke werden gemeinsam mit ergänzender Graffitikunst im Zuge einer Ausstellung ab dem 22.09. im bunker k101 in Köln-Ehrenfeld der Öffentlichkeit präsentiert.

Programm

Urban Art Workshops (18. – 20. September)

Montag, 18. September: Meet and Greet, Sketchen, Graffiti Exchange in der OT Lucky’s Haus (ab 16.00 Uhr)

Dienstag, 19. September, ab 16 Uhr: „ MittwochsMaler & Friends“ Graffiti Jam in Köln-Mühlheim (Treffpunkt im Bürgerhaus Mütze, Berliner Str. 77, 51063 Köln - nicht auf dem Helios-Gelände, wie ursprünglich geplant)

Mittwoch, 20. September: „MittwochsMaler & Friends“ Graffiti Jam in der Hall of Fame „Bilderstöckchen“ auf dem Gelände der OT Lucky’s Haus (ab 16.00 Uhr)

Ausstellung (22. – 23. September):

Freitag, 22.September, ab 19:30 Uhr: Vernissage im bunker k101in Köln-Ehrenfeld

Samstag, 23. September, 14:00 – 20:00 Uhr: Ausstellung im bunker k101 in Köln-Ehrenfeld


Hintergrund Urban Art China

Urban Art ist eine Kunstrichtung des 21. Jahrhunderts. Städte und Metropolen sind die Inspirationsquellen der Künstler der Urban Art. Der Anfang der Urban Art liegt im Graffiti. Von den Anfängen in den USA der 60er Jahre entwickelte es sich über die Jahrzehnte zu einem globalen Ausdruck für Jugendkultur. Das Arbeitsumfeld des Künstlers ist dabei die Straße, die Stadt - kurzum der öffentliche Raum.
In China hat das Malen auf Wände, Bäume oder Mauern eine jahrtausendalte Tradition. Bereits in der Han-Dynastie (206 v.Chr-220 n.Chr.) haben Gelehrte ihre Schriftzeichen an Plätzen im öffentlichen Raum platziert. Seit Anbeginn hatte das Verewigen im öffentlichen Raum eine politische Note. Unter der Ära Maos Zedongs (1949-76) wurden große rotfarbene Schriftzüge zur Proklamation seiner Ideologie verwendet, handgeschriebene an die Wände angebrachte Poster der Bürger waren hingegen verboten. Die heutigen Bilder der Graffitikünstler Chinas sind nicht mehr zwingend ein Ausdruck gegen die Politik in China. Sie nehmen ihre Inspiration aus der amerikanischen Hip-Hop Kultur.