Unterstützung aus NRW gegen Graffiti

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Düsseldorf - Der nordrhein-westfälische Innenminister Fritz Behrens (SPD) hat die Einigung der rot-grünen Regierungskoalition in Berlin auf ein schärferes Vorgehen gegen Graffiti-Sprayer begrüßt. "Farbschmierereien verschandeln nicht nur das Lebensumfeld der Menschen, sondern verursachen auch enorme Kosten", sagte der Minister am Mittwoch in Düsseldorf. Behrens kündigte an, die Initiative auch in NRW zu unterstützen. Bislang sind Graffiti nur dann strafbar, wenn die Substanz eines Gebäudes beschädigt wird.
In vielen nordrhein-westfälischen Städten setze das Land beim Kampf gegen Graffiti bereits auf Ordnungspartnerschaften, sagte Behrens. Hier arbeiteten Bundesgrenzschutz, Kommunen, Kirchen, Verkehrsbetriebe, Handel und Polizei Hand in Hand. "Diese Arbeit trägt Früchte. Die Ordnungspartnerschaft Graffiti in Münster ist bundesweit vorbildlich", sagte Behrens. Dort seien seit 2001 Graffiti um ein Drittel weniger geworden. (dpa)