Ein Fall von Graffiti, nicht von „Tagging“

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Hauptstadt-Kulturfonds verteidigt Zuschuss für Projekt über Straßenkunst.

Die Kuratorin des Hauptstadtkulturfonds, Adrienne Göhler, hat die Förderung des Berliner Graffiti-Festivals „Backjumps“ verteidigt. Es handle sich um abgesprochene und genehmigte Straßenkunstprojekte. Die Kunst grenze sich deutlich vom „Tagging“, den Schmierereien von Namenskürzeln, ab. Auf dem heute beginnenden Festival in Kreuzberg geht es um Formen von Straßenkunst. Auch Tanz und Graffiti gehören dazu. Unter anderem sollen Künstler in Zusammenarbeit mit dem Quartiersmanagement Brandwandfassaden gestalten. Die Ausstellung „Backjumps - The Live Issue #2“ des Kunstraums Kreuzberg / Bethanien wird auf Einladung des Goethe-Instituts in Tokio Berliner Straßenkunst präsentieren. „Backjumps“ wird mit 35 000 Euro gefördert, was unter anderem bei der CDU und bei Berliner Hausbesitzern auf Kritik gestoßen war. Die Union befürchtet eine Zunahme von Schmierereien während des Festivals. Seit Juni gilt Sprayer-Vandalismus als Straftat. (dpa)

(KStA)